Bern
Edition 2026
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FUEGO CONTIGO
Joseph Baan
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CurrantBoss
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Mélissa Guex
Workshop
Jeremy Nedd
Baptiste Cazaux
Diskussion
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Bast Hippocrate
Aya Metwalli | Nelly Hello | Sirens of Lesbos
Jolie Ngemi
Catol Teixeira
Diskussion
Théâtre de l’extrême / Luana Volet
Théâtre de l’extrême / Luana Volet
DJ Angy Kumuli / DJ Pappi
DJ Apinti
Salons d’artistes – Tag 1
Salons d’artistes – Tag 2
Company MEK / Muhammed Kaltuk
Diskussion
Trajal Harrell / Zürich Dance Ensemble
ZOO / Thomas Hauert
Tiran Willemse
Multiple Tanz- und Körpergeschichten.
Schwarze Ballettgeister.
Unsichtbarkeit.
Raum geben und nehmen.
In «Untitled (Nostalgia, Act 3)» entwirft der Südafrikanische, in Europa lebende, Choreograf Tiran Willemse seine eigene multiple Tanzgeschichte: ein Kaleidoskop, das sich aus dem Ballettklassiker «Giselle» aus dem 19. Jahrhundert, dem Tanzstil «Kuduro» aus Angola und dem nigerianischen Genre «Alanta» zusammensetzt. Die Gespenstergeschichte von Giselle wird zum primären Vehikel, durch das Willemse seinen vergangenen Ichs den Raum gibt, so zu sein, wie sie sind – Gespenster, die nicht tot, die noch nicht ganz weg sind, auch wenn sie darum gebeten wurden. Somit ist «Untitled (Nostalgia, Act 3)» gleichzeitig Übung und Exorzismus und bringt Schwarze Erfahrungen in europäischen Kontexten sowie die dünn verschleierte Maskerade ihrer Absurditäten zum Vorschein. Indem unterschiedlich geschlechtlich markierte Körper Raum für ihren Ausdruck beanspruchen, suchen diese auch Cisnormativität heim. In der Schwebe zwischen Anwesenheit und Abwesenheit sind diese Körper – unsichtbar gemacht, unterdrückt, (wie es bei bestimmten Geschichten oft der Fall ist) eingeladen oder nicht – zurückgekehrt, um Willemses Körper wiederzugewinnen.
Tiran Willemse ist ein interdisziplinärer Künstler, der in den Bereichen Tanz, Theater, Video und Performance arbeitet. Er studierte an der P.A.R.T.S in Brüssel und an der HKB - Hochschule der Künste Bern. In seiner performancebasierten Praxis untersucht er, wie Rasse und Geschlecht in Relation stehen, wie sie aufgeführt, kommuniziert und in Frage gestellt werden. Willemse hat mit renommierten Choreograf·innen wie Trajal Harrell, Jérôme Bel, Wu-Tsang, Ligia Lewis, Meg Stuart, Andros Zins-Browne, Eszter Salamon und Deborah Hay zusammengearbeitet. Seine eigenen Stücke wurden u.a. am Palais de Tokyo Paris, Musée cantonal des Beaux-Arts (MCBA) in Lausanne, Impulstanz Wien, Santarcangelo Festival Italien gezeigt. 2023 gewann er den Schweizer Performancepreis.
Die Bühnenräume und Toiletten in den Vidmarhallen sind sind für Menschen mit Rollstuhl zugänglich und es gibt nahegelegene, ausgeschilderte Parkplätze für Besuchende mit Mobilitätsbehinderungen.
In Vidmar 1 gibt es eine Höranlage, zu deren Nutzung FM-Empfänger mit induktiver Halsschleife an der Abendkasse erhätlich sind. Ebenso sind Kopfhörer erhältlich.
When the calabash breaks (2025) – 1 Tänzer (Tiran Willemse), 1 Live-Musiker (Melika Ngombe Kolongo (Nkisi)), 45 Min., drinnen oder draussen
Booking Kontakt – contact@tiranwillemse.com
Konzept, künstlerische Leitung & Performance Tiran Willemse
Dramaturgie Andros Zins-Browne
Musik Tobias Koch
Choreografische Beratung Laurent Chétouane
Lichtdesign Fudetani Ryoya
Produktion Kelly Tuke, Paelden Tamnyen
Koproduktion Gessnerallee Zürich, Arsenic – Contemporary Performing Arts Center, Lausanne
Unterstützung Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia, Schweizerische Interpretenstiftung SIS, Migros-Kulturprozent
Vidmarhallen – Vidmar 1
Könizstrasse 111, 3008 Bern
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